Mit KI zum optimalen LinkedIn‑Auftritt
Am 30. Januar 2026 startete die neue Werkstattreihe „KI‑Pioniere in der Unternehmenskommunikation“ mit einer praxisorientierten Session zum Thema „Mit KI zum optimalen LinkedIn‑Auftritt“. Sofie Flurschütz, LinkedIn‑Strategin und Expertin für Social-Media‑Positionierung, führte durch die Veranstaltung. Sie demonstrierte, wie sich KI als „Co‑Pilot“ im Schreib‑ und Planungsprozess nutzen lässt und wie eine klare, dreiteilige Positionierung („Funktion – Branche – Herzensthema“) zur Wiedererkennbarkeit beiträgt.
Die Teilnehmenden erhielten einen fundierten Überblick darüber, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um persönliche Profile und Unternehmensseiten auf LinkedIn effizient zu optimieren und die eigene Sichtbarkeit nachhaltig zu erhöhen.
Ein gelungener Auftakt mit 67 Teilnehmenden
Die Session war bewusst interaktiv gestaltet und führte die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch zentrale Elemente eines professionellen LinkedIn‑Auftritts. Im Fokus standen die Grundlagen der Plattform, die Unterschiede zwischen persönlichem Profil und Unternehmensseite sowie konkrete Optimierungsstrategien für KMU. Darüber hinaus zeigte die Referentin, wie KI‑gestützte Tools Profile schärfen, Content planen und Positionierung erleichtern können – vom ersten Slogan bis zur thematischen Serie.
Nach einer kompakten Einführung in Reichweite, Nutzergruppen und die grundlegenden Funktionsmechanismen der Plattform wurden die „7 Must‑haves“ eines starken LinkedIn‑Profils vorgestellt, die als Fundament für eine klare und wirksame Positionierung dienen.
Darauf aufbauend zeigte die Referentin, wie praxiserprobte KI‑Prompts eingesetzt werden können, um sowohl Slogan als auch Info‑Text effizient und zielgerichtet zu formulieren. In einer Live‑Übung zur Positionierung konnten die Teilnehmenden anschließend ihre eigenen Rollen, Themen und Schwerpunkte schärfen und direkt anwenden. Die Session wurde in der nachfolgenden Evaluation von ihnen als praxisnah, inspirierend und sofort anwendbar beschrieben. Besonders gelobt wurden die klaren Beispiele, die leicht umsetzbaren Prompts und die 7-Schritt-Anleitung.
Was die Teilnehmenden besonders bewegte
Die Teilnehmenden interessierten sich vor allem dafür, welche KI‑Tools sich für Inspiration und Content‑Ideen eignen und welche Anwendungen die Referentin konkret empfiehlt. Außerdem gab es viele Nachfragen zur Positionierung auf LinkedIn, da der Unterschied zwischen persönlicher Positionierung und der Positionierung einer Veranstaltung nicht für alle nachvollziehbar war.
Ein weiteres großes Thema waren konkrete KI‑Prompts, insbesondere die Frage nach einem guten Prompt für einen prägnanten LinkedIn‑Slogan. Darüber hinaus wollten die Teilnehmenden wissen, was genau unter der Verifizierung auf LinkedIn zu verstehen ist, wie viele Zeichen der Info‑Text idealerweise umfassen sollte und ob es sinnvoll sei, diesen zweisprachig – auf Deutsch und Englisch – anzulegen, um alle Zielgruppen zu erreichen.
Auch praktische Fragen zur Plattformnutzung wurden gestellt: Viele wollten wissen, ob es ausreichend sei, Unternehmensbeiträge nur zu teilen oder ob ein geteilter Beitrag unbedingt mit einem persönlichen Kommentar ergänzt werden sollte. Zudem gab es Rückfragen zu den Funktionen der Plattform und ihrem Umfang, insbesondere dazu, ob bestimmte Funktionen nur in der Premium‑Version verfügbar sind.
Die wichtigsten Erkenntnisse des Tages
Die Session zeigte deutlich, dass LinkedIn für kleine und mittlere Unternehmen große Chancen bietet – sei es im Employer Branding, in der Expertenpositionierung oder bei der allgemeinen Sichtbarkeit im Markt. Persönliche Profile spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie erzielen erfahrungsgemäß eine deutlich höhere Reichweite als Unternehmensseiten. Am wirksamsten ist die Kombination beider Kanäle, da sie sowohl persönliche Nähe als auch institutionelle Glaubwürdigkeit schafft.
Darüber hinaus wurde deutlich, wie stark KI die Texterstellung erleichtern kann. Mit passenden Prompts lassen sich Slogans, Info‑Texte und ganze Themencluster wesentlich schneller und präziser entwickeln. Eine klar definierte Positionierung sorgt dabei für Orientierung und stärkt die Wahrnehmung im eigenen Netzwerk. Gleichzeitig trägt eine strukturierte Content‑Planung entscheidend dazu bei, Zeit zu sparen und eine konsistente, professionelle Präsenz über Social‑Media‑Kanäle hinweg sicherzustellen.
Ausblick
Die Werkstattreihe wird 2026 fortgeführt und widmet sich weiteren praktischen Einsatzfeldern von KI in der Unternehmenskommunikation – von Social Media über rechtliche Aspekte bis hin zu Custom‑GPT‑Lösungen. Alle kommenden Termine finden Interessierte hier sowie im Veranstaltungskalender des Mittelstand‑Digital Zentrums Ilmenau.
Bildquellen
- KI in der Social-Media-Kommunikation: KI-generiert mit Copilot






