📊 Willkommen zum Freitagsfakt!
Mit dieser Reihe teilen wir künftig freitags interessante Zahlen, Studienergebnisse und Trends rund um Digitalisierung und KI. Für einen informierten Start ins Wochenende.
Mit dieser Reihe teilen wir künftig freitags interessante Zahlen, Studienergebnisse und Trends rund um Digitalisierung und KI. Für einen informierten Start ins Wochenende.
…das zeigt der Bitkom Länderindex 2026. Im Vergleich mit 2024 gelang Thüringen in den Kategorien „Governance & Verwaltung” und „Digitale Gesellschaft” ein deutlicher Sprung nach vorn. Diese Verbesserungen bilden eine wichtige Grundlage, um künftig auch bei den anderen Kategorien „Digitale Wirtschaft“ und „Digitale Infrastruktur“ aufzuholen. Daher sind wir schon auf den nächsten Länderindex 2028 gespannt!
Grundlage der Studie waren Befragungen der Landesregierungen plus 5.600 Bürger*innen.
Nachdem der Freitagsfakt von letzter Woche schon zeigte, wie wichtig es ist, die Mitarbeitenden des Unternehmens frühzeitig in die Digitalisierung einzubinden, bestätigt die Studie des MDZ Wertnetzwerke dies nun auch für KI-Implementierungen in KMU.
Grundlage der Studie sind 165 Interviews von KMU und Multiplikatoren, durchgeführt vom MDZ Wertnetzwerke und Studierenden des
Projektseminars „Digital Transformation & Leadership“ der University of Europe for Applied Sciences.
Details zur Studie und Tipps für professionelles Change-Management finden Sie in der Studie.
Digitale Technologien sollen Arbeit erleichtern und Prozesse effizienter machen. Die Autor:innen des Sammelbands Fehler mit System. Scheiternde Digitalisierung in der Arbeit zeigen jedoch anhand von Betriebsfallstudien, Interviews mit Beschäftigten und eigener arbeitssoziologischer Forschung, dass digitale Systeme im Arbeitsalltag häufig zusätzliche Abstimmung, Anpassungen und Fehlerkorrekturen erfordern.
Ein zentrales Ergebnis: Beschäftigte entwickeln regelmäßig Workarounds, gleichen fehlerhafte Daten aus und kompensieren technische Probleme, damit Prozesse weiterlaufen. Digitalisierung scheitert deshalb oft nicht sichtbar, weil Mitarbeitende ihre Schwächen im Alltag auffangen.
Nicht vergessen: Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur eine technische Aufgabe. Wer Beschäftigte frühzeitig einbindet und ihr Praxiswissen nutzt, kann digitale Lösungen besser an reale Arbeitsabläufe anpassen.
Die Treiber der Digitalisierung sind stark auf Effizienz ausgerichtet: 65 % der Betriebe wollen Kosten sparen, fast ebenso viele nennen Qualitätssteigerung oder flexibleres Arbeiten als Motivation für den Einsatz von KI. Lediglich ein Drittel der befragten KMU (36%) möchte mit KI die Entwicklung neuer Produkte oder Geschäftsmodelle vorantreiben. Das zeigt, dass für viele Mittelständler die Digitalisierung noch nicht primär ein Innovationsmotor ist, sondern vor allem ein Mittel, Bestehendes effizienter zu machen.
Das zeigt die Digitalisierungsumfrage der DIHK. Befragt wurden 4686 Unternehmen, 91% davon KMU.
Der neue Bitkom DESI (Digital Economy and Society Index) ist da und zeigt: Deutschland liegt in Sachen Digitalisierung im europäischen Mittelfeld. Auf den vorderen Plätzen landen vor allem flächenmäßig kleinere Länder.
Besonders herausfordernd bleibt die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. In diesem Bereich belegt Deutschland Platz 22 von 27. Besser sieht es bei der Netzwerkqualität und den digitalen Kompetenzen der Bevölkerung aus. Hier erreicht Deutschland jeweils Platz 11.
Der DESI von Bitkom basiert auf 44 Einzelindikatoren der EU-Kommission und zeigt, wie die EU-Mitgliedstaaten im Vergleich abschneiden.
Die Digitalisierungsumfrage der DIHK zeigt, Unternehmen finden Ihren Digitalisierungsstand „gut“ bis „befriedigend“. Befragt wurden 4686 Unternehmen, 91% davon KMU
Ein Blick in frühere Studien der DIHK zeigt, dass sich der Wert seit Jahren nur geringfügig verändert.
16,6 Prozent der befragten Unternehmen setzen schon auf KI-Agenten, eine noch recht junge Technologie, die eigenständig Aufgaben übernimmt und Prozesse orchestriert. Der Mehrwert liegt bei höherer Effizienz in Prozessen aber auch bei Entlastungen der Mitarbeiter.
Das zeigt der KI-Mittelstandsindex 2026, erhoben vom Deutschen Mittelstandsbund unter Befragung von 700 mittelständischen Unternehmen.
Viele Unternehmen verlassen die Experimentierphase und beschäftigen sich zunehmend mit dem produktiven Einsatz von KI. Das zeigt die Studie des IAB Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Befragt wurden 15000 Betriebe aller Größen und Branchen zwischen Juli und November 2025.