Wie schnell kann aus einer Idee eine funktionierende Anwendung werden? Beim KI-Stammtisch des Mittelstand-Digital Zentrums Ilmenau am 8. September 2026 zeigte Paul Rosenbusch, Prokurist und Operative Leitung der Batix Software GmbH, den rund 30 online zugeschalteten Teilnehmenden, wie Künstliche Intelligenz die Entwicklung individueller Software deutlich beschleunigen kann.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Theorie, sondern der direkte Weg von vorhandenen Unternehmensdaten zum ersten klickbaren Prototyp. Anhand konkreter Beispiele demonstrierte Paul Rosenbusch, wie sich mit KI-Werkzeugen wie Claude Code in kurzer Zeit Anwendungen entwickeln lassen, die nicht nur auf dem Bildschirm gut aussehen, sondern reale betriebliche Aufgaben abbilden.
Besonders anschaulich wurde das am Beispiel einer Fördermittelverwaltung. Ausgangspunkt war eine über Jahre gewachsene Excel-Datei mit 15 Tabellenblättern. Statt diese Struktur mühsam von Grund auf in eine Software zu übertragen, lässt sich mithilfe KI-gestützter Entwicklung wesentlich schneller ein erster funktionsfähiger Prototyp erstellen.
Weitere Beispiele zeigten ein Portal für den Glasfaser-Ausbau sowie ein Cockpit für Energie- und Maschinendaten. Alle vorgestellten Anwendungen arbeiteten mit anonymisierten Daten und machten deutlich, wie schnell aus einer Idee etwas entstehen kann, das sich direkt testen, weiterentwickeln und mit späteren Nutzerinnen und Nutzern diskutieren lässt.
Wir bedanken uns bei Paul Rosenbusch und der Batix Software GmbH für die praxisnahen Einblicke sowie bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse an unserem KI-Stammtisch.
Bildquellen
- KI-Prototyp: KI-generiert mit ChatGPT






